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30.04.2021 13:19 Kategorie: Aktuelle Mitteilungen, Tierseuchen, Tierseuchen - Rind, Startseite NEU

StMUV: EU-Tiergesundheitsrechtsakt - BVD: Impfverbot - Tilgungsprogramm - Seuchenfreiheit

Das StMUV / Tierseuchenreferat hat uns mit Schreiben vom 30.04.2021 über Folgendes informiert:

 

In Zusammenhang mit der Einführung des neuen EU-Tiergesundheitsrechtsaktes am 21.04.2021 kommt es zu einer Neuausrichtung der BVD-Bekämpfungs- und Überwachungsmaßnahmen in Deutschland. 

 

Die BVD ist in der Durchführungsverordnung (EU) 2018/1882 als Seuche der Kategorie C für die optionale Tilgung gelistet. Darin sind u. a. Bestimmungen über Tilgungsprogramme sowie die Gewährung und Aufrechterhaltung des Status „seuchen-frei“ in Bezug auf BVD festgelegt. 

 

Eine wesentliche Voraussetzung für die Anerkennung von Gebieten als „seuchenfrei“ in Bezug auf BVD bzw. die Genehmigung von BVD-Tilgungsprogrammen ist in jedem Fall die Anordnung eines bayernweiten BVD-Impfverbotes, das von einem Einstallungsverbot BVD-geimpfter Rinder in BVD-freie Bestände flankiert wird.

 

Die Kreisverwaltungsbehörden wurden aufgefordert bis Mitte Mai eine Allgemeinverfügung zur Anordnung des Impfverbotes gegen BVD zu erlassen.

 

Wichtige Punkte der Allgemeinverfügung werden u.a. sein:

 

  • Die Impfung gegen BVD ist verboten.
  • Ausnahmen von dem Impfverbot sind im Einzelfall bei der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde zu beantragen.
  • Neu eingestallte Tiere müssen BVD- unverdächtig sein und dürfen nicht gegen BVD geimpft sein.

 

Für Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre zuständige Kreisverwaltungsbehörde